ZnSe-Linsen werden bevorzugt als
fokussierendes Element bei CO2-Laseranwendungen
bis zu mehreren 100 W
Leistung verwendet.
Die Verschmutzungsgefahr der Linsen
ist insbesondere bei Kunststoffapplikationen
hoch, da sich Schneidstäube
und -dämpfe auf der Linsenoberfläche
niederschlagen können.
Trotz Vorkehrungen gegen Verschmutzung,
z. B. durch Crossjet oder Spülung
von Schneiddüsen, können auch Unterbrechungen
in der Gasversorgung zu
einer schnellen Verschmutzung der Linse
führen.
Eine verschmutzte Linse kann bereits
nach kurzer Einwirkdauer des Laserstrahls
Schaden nehmen und dann aufgrund
thermischer Spannungen reißen.
Wird diese Rissbildung nicht bemerkt
und die Anlage weiter betrieben, so
wird die Linse infolge der Einkopplung
des Laserstrahls bei Temperaturen über
ca. 400 °C thermisch zersetzt.
Aufgrund der Gesundheitsgefährdung
durch die Zersetzungsprodukte der
Linsen führt die anschließend notwendige
umfangreiche Reinigung des
Strahlführungssystems zu erhöhten
Stillstandszeiten der Anlage.
Durch permanente Überwachung
der Linse mit der LCU bietet Ihnen Reis
Lasertec hier einen wirksamen Schutz.
Die LCU wird mit 24 V Gleichspannung
versorgt und verfügt über zwei
analoge Ausgangssignale mittels derer
die Anlagen-SPS den Zustand der Linse
auswerteten kann. Bei Erreichen eines
kritischen Verschmutzungsgrades kann
die SPS den Laser rechtzeitig abschalten
und den Bediener zur Wartung der
Linse auffordern.
Die LCU ist als Standardversion für
1,1“ und 1.5“ Linsendurchmesser
verfügbar. Auf Anfrage ist auch eine
Integration in kundenspezifischer
Ausführung möglich.
Für weitere Informationen oder Fragen
stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur
Verfügung.